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🐕‍🦺 Tierlexikon

Treuer Schäferhund

Voller Energie und zugleich zartfühlend, mit einem starken Wunsch, Dinge gut zu machen. Gesellig und verantwortungsbewusst, aber es empfindet fein und trägt kleine Fehler lange mit sich. Es legt die Latte selbst hoch — die Aufgabe der Eltern ist hier oft, die Bremse zu sein. Zudem ist dies ein Kind, das aus dem Vertrauten Ruhe schöpft. Es mag einen vorhersehbaren Tagesablauf und vertraut auf bewährte Methoden.

Temperamentprofil

Energie
Lebhaft · gesellig
Herzlichkeit
Fürsorglich · kooperativ
Selbststeuerung
Planvoll · geduldig
Feinfühligkeit
Zart · sensibel
Neugier
Bevorzugt Vertrautes

Hier liegt die Stärke

  • Erfasst die Stimmung anderer schnell und reagiert mit echter Fürsorge.
  • Macht nichts halb — will Dinge richtig fertig sehen.
  • Stürzt sich in neue Umgebungen und findet leicht Anschluss.
  • Sobald es eine Methode gelernt hat, führt es diese beständig und zuverlässig aus.

Worauf Sie achten sollten

  • Spielt einen einzelnen Fehler immer wieder durch und macht sich harte Vorwürfe.
  • Verbrennt sich zwischen dem Wunsch, gut zu sein, und einem Körper, der müde wird.
  • Übernimmt die Gefühle seiner Freunde, als sei es dafür verantwortlich.
  • Plötzliche Veränderungen oder ganz neue Aufgaben können es sehr anspannen.

So können Sie unterstützen

  • Zeigen Sie, dass Fehler überlebbar sind, indem Sie eigene machen und achselzuckend abtun.
  • Loben Sie den Mut zum Versuch, bevor Sie das Ergebnis loben.
  • Bauen Sie bewusst Zeit ein, in der nichts erreicht werden muss.
  • Erarbeiten Sie gemeinsam einen Weg, sich zu beruhigen, wenn Gefühle hochkommen.
  • Kündige Neues im Voraus an und probiert es beim ersten Mal gemeinsam aus.

Das kommt an

„Es muss nicht perfekt sein. Mutig war, dass du es versucht hast."

Das besser vermeiden

„So viel solltest du wenigstens schaffen." — Es ist bereits streng genug mit sich selbst.

Passende Aktivitäten

  • Malen und Basteln, wo der Weg mehr zählt als das Ergebnis
  • Kooperatives Spiel ohne scharfe Gewinner und Verlierer
  • Ausgiebiges Bewegungsspiel — Schwimmen, Rennen — das Anspannung ableitet
  • Spiele mit klaren, sich wiederholenden Regeln; Aktivitäten an vertrauten Orten

Freunde und Kita- bzw. Schulalltag

Wird für Gewissenhaftigkeit geschätzt, ist aber vor Referaten und Prüfungen angespannt. Reagiert empfindlich auf Reibungen unter Freunden und verarbeitet sie zu Hause oft noch Stunden später laut. Der Hinweis an die Lehrkraft, dass es in Bewertungssituationen sehr angespannt ist, verschafft meist etwas Spielraum. Stark bei festen Routinen und wiederholter Übung; braucht Zeit, um plötzliche Planänderungen zu verarbeiten.

Was Eltern am häufigsten falsch deuten

Sensibilität wird für ein schwieriges Wesen gehalten. Bei diesem Kind *ist* die Sensibilität die Empathie und die feine Aufmerksamkeit. Sie zu unterdrücken kostet die Stärke; ihm beizubringen, Gefühle zu bemerken und zu handhaben, macht eine daraus.

⚠️ Diese Beschreibung ist eine Momentaufnahme des Temperaments zur Orientierung, keine medizinische oder psychologische Diagnose. Temperament verändert sich im Heranwachsen, und Ergebnisse zwischen 3 und 6 Jahren schwanken besonders stark. Wenn Sie etwas beunruhigt, sprechen Sie mit einer Fachkraft für Kinderpsychologie.

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